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Abschied von Pfarrer Amgwerd
 
Das diesjährige Patrozinium – das traditionelle Pfarreifest aus Anlass des Namenstags der Pfarrer – stand ganz im Zeichen des Abschieds von Pfarrer Peter Amgwerd.

Am Ende des Gottesdienstes nahmen die Schüler und Schülerinnen der Religionsunterrichts-Klassen, die Ministranten und die Lektoren und Lektorinnen ganz persönlich Abschied von ihrem langjährigen Pfarrer. Schülerinnen und Schüler überreichten zusammen mit ihren Katechetinnen Priska Billeter und Franziska Bäurle selbst gestaltete Nastücher. Die Ministranten und Ministrantinnen schenkten Pfarrer Amgwerd als Zeichen der Verbundenheit eine rote Rose. Lektorinnen und Lektoren ihrerseits führten einen liturgischen Tanz auf. Sichtlich gerührt richtete Pfarrer Amgwerd ganz persönliche Worte des Dankes an die beteiligten Gruppen und die Gottesdienstteilnehmer.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand vor der Kirche bei schönstem sonnigem Wetter ein fröhliches Fest statt. Der Männerchor „Liederkranz“ und der Chor der Italienischen Mission von Oerlikon trugen fröhliche Volkslieder vor. Kinder hatten die Gelegenheit, sich von Mitgliedern des Turmtheaters St. Veit schminken zu lassen oder an tollen Geländespielen teilzunehmen. Diakon Manfred Kulla überreichte Pfarrer Amgwerd das Geschenk der Pfarrei Herz Jesu Oerlikon: eine Woche Aufenthalt in einem wunderschönen Kloster auf der Insel Mallorca. Das OK des Patroziniums bedankt sich an dieser Stelle bei allen Freiwilligen für ihren grossen Einsatz, ohne den das Fest hätte nicht durchgeführt werden können.

Bilder zum Anlass finden sich hier.

Untenstehend Abschiedsworte von Romeo Steiner, des Präsidenten der Kirchpflege, und von Pfarrer Amgwerd.

Sehr geehrter Herr Pfarrer,
Lieber Peter Amgwerd
Im Herbst 1994 nahmen Sie Ihre Tätigkeit als verantwortlicher Seelsorger in der Kirchgemeinde Zürich-Oerlikon auf.

Von Beginn weg bis 2008 waren Sie als Mitglied in die Arbeit der Kirchenpflege eingebunden, ab 2008 dann gesetzlich bedingt lediglich noch beratend mit dabei. Alles in allem sind so wahrscheinlich fast 250 Sitzungen zusammengekommen. Sie hatten nebst den seelsorgerischen Aufgaben auch die Personalführung der Pfarrei Herz Jesu Oerlikon unter sich: in den letzten Jahren bis zu 12 Vollzeitstellen aufgeteilt auf doppelt so viele Angestellte.
Drei Kirchenpflegepräsidenten haben Sie während dieser langen Zeit begleitet: Adrian Hug, Lukas Hofer und nun seit 15 Jahren meine Wenigkeit.
Die Kirchenpflege hat 2003 sogenannte Legislaturreisen eingeführt: zuerst bereisten wir Polen mit seinen Heiligtümern. Don Francesco führte uns in seine Heimat auf die Insel Sizilien. Für die Reise nach Rom waren Sie verantwortlich, ebenso für die Reise nach Israel ins Land der Bibel. Alles in Allem erlebten wir mit ihnen eindrückliche, gemeinsame Erlebnisse. Die letzte Reise mit der Kirchenpflege hat auch zur Idee der diesjährigen Pfarreireise geführt.

Für die Kirchgemeinde prägender Ausdruck Ihres Wirkens war wohl die Renovation der Kirche 2003: Umgestaltung Chor und Altarraum, Neuordnung der Bänke im Kirchenschiff, einrichten der Marienkapelle anstelle der früheren Taufkapelle. Ein gelungener Umbau, gefreut in seiner Helligkeit und harmonisch in seinem Ausdruck: Sie hinterlassen damit eine langanhaltende Erinnerung an Ihr Wirken in Oerlikon.

Sie erreichen diesen Herbst nun das kanonische Alter und dürfen sich zur wohlverdienten Ruhe setzen. Wir, die Kirchenpflege und die Kirchgemeinde, danken Ihnen für Ihr Wirken in Zürich-Oerlikon während der letzten 23 Jahre und wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.
Romeo Steiner
Präsident Kirchenpflege



Liebe Pfarreiangehörige
Mit einem dankbaren Herzen durfte ich die beiden Abschiedsgottesdienste an Pfingsten und am Dreifaltigkeitssonntag mit Ihnen feiern.

Alle Beiträge, die diesen Gottesdiensten eine besondere Note gaben, haben mir sehr entsprochen und Freude bereitet. Aus vielen Begegnungen und Briefen spürte ich den Wunsch, sich noch einmal persönlich auszudrücken.

Meinerseits ist es mir ein Bedürfnis, einmal meinen beiden Mitbrüdern im Seelsorgedienst, unseren Diakonen Manfred und Sebastian, für die letzten gemeinsamen Jahre zu danken. Etwas hat mich jeweils besonders gefreut, wenn jemand sagte: «Wenn ihr gemeinsam am Altar steht, dann spüren wir die Einheit, die unter euch ist.» Diese Einheit war nicht einfach gegeben. Sie ist unter uns gewachsen, weil wir versuchten, die Freuden und Sorgen miteinander zu teilen und mitzutragen. Papst Franzis kus sagt: Es gibt in der Kirche kein neues Leben ohne echten vom Evangelium inspirierten Geist. Da bleibt jeden Tag viel zu tun. Es geht nicht ohne innere Kämpfe. Aber dann bleiben auch die Früchte nicht aus.

Möge jeder, der diese Zeilen liest, ermutigt werden, diesen Weg der Erneuerung in der Kirche zu gehen. So bleiben wir verbunden, auch wenn sich unsere Wege jetzt trennen. In dieser Zuversicht mögen Sie alle gesegnet sein.
Peter Amgwerd, Pfr.
   
   
   
   
   
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