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Oekumenische Gebetsnacht
   
Gebetsnacht Züri Nord in Gottes Hand
Am Freitag, 12. Januar führten die katholische Pfarrei Herz Jesu Oerlikon und die reformierten Kirchgemeinden Hirzenbach, Oerlikon, Seebach und Saatlen-Schwamendingen, die Christkatholische Kirchgemeinde, die serbisch-orthodoxe Gemeinde ,wie die evangelisch methodistische Kirche Zürich-Nord und die Heilsarmee die Ökumenische Gebetsnacht Zürich Nord durch. Getragen wird diese ökumenische Veranstaltung von dem Gedanken, das Verbindende zwischen den christlichen Gemeinschaften zu stärken und die spirituelle Eigenart jeder dieser Gemeinschaften fruchtbar werden zu lassen.

Ein nächtlicher Gang durch Zürich Nord
Bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen den nächtlichen Gang durch Oerlikon und Schwamendingen unter die Füsse und liessen sich zu vier Impulsen in den verschiedenen Kirchen der beteiligten Gemeinschaften einladen. Die diesjährige Gebetsnacht stand unter dem Motto „In Gottes Hand“. Auch dieses Jahr gestaltete Vera Huonker, Grafikerin den ansprechenden Flyer.

Eindrückliche Stationen

In der ref. St. Niklaus Kirche in Schwamendingen startete die Gebetsnacht. Die erste Station ging vom Grundlagentext der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen „Deine rechte Hand, Herr, ist herrlich an Stärke“ (Ex 15,6) aus. Jiri Dvoracek, reformierter Pfarrer von Schwamendingen erinnerte an die Schlüsselerfahrung des Volkes Israel. Gott führt sein unterdrücktes Volk aus Ägypten heraus. Die zweite Station führte zur Heilsarmee Zürich Nord an der Saatlenstrasse. Die Teilnehmenden betraten das dunkle Foyer der Heilsarmee und wurden durch brennende Kerzen in den Saal geleitet. „So wie uns die Kerzen den Weg in den Saal wiesen, so führte Gott als Feuersäule das Volk Israel auf ihrer Wanderung durch die Wüste ins gelobte Land“, führte Pfarrer Franco Sorbara, ref. Kirche Hirzenbach aus.

In der reformierten Kirche Oerlikon standen Gedanken zu „zärtlichen Hand Gottes“ im Zentrum. Renata Huonker erzählte die Begegnung Jesu mit der sündigen Frau, die ihm seine Füsse salbte aus der Sicht des Pharisäers. Der Pharisäer konnte im ersten Moment das Verhalten Jesu gegenüber dieser Frau nicht billigen. Jesus ist die Inkarnation der Zärtlichkeit Gottes hiess es in der Auslegung dieser Szene.

Die Gebetsnacht 2018 fand ihren Abschluss in der röm. Kath. Kirche Oerlikon. Eine Bildmeditation brachte den Teilnehmenden „die bergende Hand Gottes“ näher.

Manfred Kulla, Pfarrei Herz-Jesu Oerlikon
     
     
     
     
     
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