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Das Herzensgebet
 
Die Vortragsreihe zum Jubiläumsjahr wurde mit einem besonderen Anlass abgerundet. Weihbischof Marian Eleganti feierte erst einmal mit der Pfarreigemeinschaft den Sonntagsgottesdienst und hielt anschliessend einen Vortrag über das Herzensgebet. Der Weihbischof ist nicht nur ein Kenner der Geschichte des Herzensgebetes, sondern auch ein glühender Anhänger dieser Gebetsform.

Das Herzensgebet ist ein besonders in den orthodoxen Kirchen weit verbreitetes Gebet, bei dem ununterbrochen der Name Jesu Christi angerufen wird. Der Gebetsruf „Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner“ wird ständig wiederholt. Verrichtet wird das Gebet mit Hilfe einer Gebetskette, griechisch Komboskini, die aus 30, 33, 50, 100 oder mehr Knoten besteht. Sie wird weniger verwendet, um die Gebete zu zählen, als vielmehr als Hilfe zur Konzentration und für einen gleichmäßigen Rhythmus.

Besonders durch das Buch „Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers“ fand das Jesusgebet Anhänger in allen christlichen Konfessionen. Darum kann heute schon von einer „Ökumene des Jesusgebetes“ gesprochen werden.
Weihbischof Eleganti lud die Zuhörer und Zuhörerinnen ein, selbst Erfahrungen mit dem Jesusgebet zu machen.

„Das Herzensgebet ist eine Quelle, aus der der Glaube ständig gespeist wird. Und diese Quelle kann nie versiegen, weil Jesus selbst ihr Urgrund ist“, sagte Weihbischof Eleganti abschliessend.
   
   
   
   
   
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