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25. September
Bibelabend

Vom Kitsch zum Kern
 
Geschichte, Quellen und Sinn der Verehrung des Herzens Jesu
Für den Vortrag zum Thema Herz Jesu Verehrung musste kurzfristig ein neuer Referent gesucht werden. Martin Brüske, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Fribourg konnte krankheitshalber diesen Termin nicht wahrnehmen und wurde deswegen durch Joachim Negel, Professor für Fundamentaltheologie an der Universität Fribourg vertreten.

Nicht viele Darstellungen des Herzens Jesu gehören in die Kategorie künstlerisch wertvoll. Nicht viele Texte zum spirituellen Brot. Was tun, wenn man das Jubiläum einer Herz Jesu Pfarrei feiert? Ein zweites Mal hinschauen! Fragt man nach dem Kern hinter der Fassade aus Kitsch gerät man womöglich ins Staunen.

Mit der Verehrung des leidenden Christus im Hochmittelalter entwickelte sich auch eine Herz-Jesu-Verehrung. Die liturgische Feier des Heiligsten Herzens Jesu wurde auf die Initiative des heiligen Johannes Eudes eingerichtet. Am 8. März 1670 erhielt er die Erlaubnis des Bischofs von Rennes, "das Fest des anbetungswürdigen Herzens unseres Herren Jesus Christus" zu feiern. Die erste liturgische Feier fand am 20. Oktober 1672 statt.

Erneut starken Aufschwung erhielt die Herz-Jesu-Frömmigkeit im späten 18. und im 19. Jahrhundert. Besonders im 19. Jahrhundert wurden viele Kirchen dem Herz Jesu geweiht. Die wohl bekannteste ist die Kirche Sacré-Cœur in Paris.

Mit seiner begeisternden Art des Vortragens konnte Professor Negel seine Zuhörer und Zuhörerinnen in seinem Bann schlagen und das doch eher abstrakte Thema Der Herz Jesu Verehrung lebendig werden lassen.
   
   
   
   
   
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