Am Samstag dem 30.September 2017 versammelte sich der Kirchenchor um 13:25 Uhr im Bahnhof Oerlikon auf Peron 8, um mit der S6 Richtung Baden zu fahren.
Bereits im Mittelalter gehörte es zum guten Ton, eine Fahrt nach Baden, eine Badenfahrt, zu unternehmen. Per Kutsche, zu Pferd, mit dem Weidling auf der Limmat oder mit der Spanischbrödlibahn haben sich die Gäste auf die Reise in die Badener Bäder gemacht.
Diesem Anziehungspunkt wollten wir auf die Spur kommen und da Baden zurzeit die Spanischbrödlibahn wieder ins Leben erweckt hat, buchten wir sie für eine Führung durch die Stadt.

© Barbara Graf u.a. : Bahn Saga Schweiz: 150 Jahre Schweizer Bahnen. AS Verlag, Zürich 1997, ISBN 3-905111-07-1
Erst nachdem wir das Spanischbrödli kennen gelernt hatten, fuhren wir von unserer charmanten Stadtführerin Frau Cantrian begleitet, durch Baden. Schade, dass die Loki ächzte und stöhnte sprich der Dieselmotor dröhnte und stank, trotzdem war die Rundfahrt spannend und interessant.
Vom 8 Jahrhundert bis in die Gegenwart wusste Frau Cantrian Anekdoten und Geschichten zu erzählen.17:30 Uhr vor dem Casino verabschiedeten wir uns von der Führung zum Nachtessen im Casino, Hier wurden wir mit einem köstlichen Nachtessen für das erduldete raue Wetter auf der Spanischbrödlibahn belohnt.
19:30 Uhr war nun der Aufbruch zur Aufführung im Kurtheater. Wir sahen Ursus & Nadeschkin in ihrem Programm „Perlen, Freaks & Special Guests”. Mit ihnen zusammen standen auf der Bühne der Mundartpoet, Sänger und Comiczeichner Manuel Stahlberger, der amerikanische Clown Mick Holsbeke, das belgisch-französische Cyr Wheel Duo AndréLeo, der Jongleur und Tänzer Jimmy Gonzalez, der Stuhlakrobat Charlie Mach und die Musikerin und Alphornistin Eliana Burki. Sie alle trauen sich, gewohnte Wege zu verlassen und wagen das Experiment.
Vor lauter Begeisterung wollte der Applaus nicht abreissen, kurz wir verpassten den geplanten Zug. Eine halbe Stunde später aber konnten wir ruhig und müde nach Haus finden.,
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Laut Wetterprognose sollte der 21. Mai 2016 der schönste Tag der Woche werden und dies traf auch zu! Bei strahlendem Wetter fanden wir uns um 9:45 Uhr im Bahnhof-Oerlikon ein. Wie letztes Jahr fuhren wir nach Basel ins Musical-Theater doch dieses Mal, um Cats zu besuchen.
In einem älteren Eisenbahnwagen ratterten wir durch eine nun sattgrün gewordene Landschaft in Richtung Basel, wobei nostalgische Erinnerungen aus alten Bahnfahrten aufblühten! Schnell und kurzweilig erreichten wir unser Ziel, nämlich das Hotel Merian Café Spitz, um das Mittagessen einzunehmen. An einer schön gedeckten Tafel mit gestärktem Tischtuch und Servietten verspeisten wir je nach Wunsch Fisch oder Fleisch zu einem passenden Wein.
13:45 Uhr war Aufbruch ins Musical-Theater. Cats wurde von Andrew Lloyd Webber komponiert und 1980 uraufgeführt. 1992 wurde A.L.Webber für dieses grossartige Werk von Queen Elisabeth ll zum Ritter geschlagen.
Die meisten von uns kannten Cats bereits und freuten sich, von den bekannten Melodien wie „Memory”, verzaubern zu lassen. In dieser Choreografie war das Augenmerk aber auf den Tanz gerichtet. Subtil und grazös wurden die Katzengeschichten getanzt und nachempfunden.
Schnell vergingen die fast 3 Stunden in der Katzenwelt. Dann fuhren wir, in Realität mit Tram Nr. 14 an die Rheingasse zurück. Im Café Spitz , draussen auf der wunderbaren Terrasse neben dem Wasser, stärkten wir uns vor der Heimreise.
Um 20:57 Uhr standen wir zufrieden und glücklich wieder am Ausgangspunkt, nämlich im Bahnhof ZH-Oerlikon
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Am Samstag den 20. Juni 2015 fuhren wir mit der SBB nach Basel ins Musical Theater. Wir besuchten das Tiermärchen "The Lion King" von Walt Disney. Fantastische Masken, farbenfrohe Kosüme und eine grossartige Kulisse begeisterte uns!
Nachdem wir um 11:24 in Basel angekommen sind, kehrten wir vorerst im Hotel Merian, ins Café Spitz ein. In der "Leue Stube" wurde uns ein feines Mittagessen serviert, gekrönt mit Panna Cotta und Erdbeeren zum Dessert.
Erst jetzt suchten wir das Musical Theater auf. Nebst der grossartig und beeindruckenden Aufführung die jede Erwartung übertraf, hinterliess die Musik, d.h. die Lautstärke der Musik, gemischte Gefühle!
Nach der Vorstellung kehrten wir nochmals ins Café Spitz zurück um unser traditionelles Kuchenstück zu geniessen. Bis zu unserm Aufbruch zur Heimreise blieb noch etwas Zeit die, Peter Klarer nutzte um uns 2 kalte Platten mit Bündnerfleisch, Salami, Käse usw. zu spendieren. Peter sei herzlichen Dank! Glücklich und gesättigt kehrten wir nach Hause zurück.
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Dieses Jahr führte uns unser Chor-Ausflug am 24. August 2014 nach Konstanz zur 600 Jahr Jubiläums-Ausstellung. Das Weltgeschehen und die religiösen Ereignisse dieser Zeit erweckten unsere Neugierde. In Konstanz angekommen nahmen wir die traditionelle Stärkung "Kaffee mit und ohne Gipfeli" zu uns, danach tauchten wir in das mittelalterliche Geschehen ein. Konstanz war 4 Jahre lang ein Knotenpunkt der kirchlichen, intellektuellen, diplomatischen Vertreter aber auch der Handelsleute. Wir erhielten einen glanzvollen Einblick über die Kunst der Kirchen und Höfe um 1400. Schade, dass der Ausstellungsraum so eng bemessen war, doch das dürfte ja am Konzil nicht anders gewesen sein reisten mindestens das zehnfache der Einwohnerzahl von Konstanz während der 4 Jahre an. (70'000-150'000)
Nach der Museumsführung fuhren wir mit dem Car zu dem geschichtsträchtigen Schlösschen Hagenwil zum Mittagessen. Das Essen war ganz nach Region gewählt und hat grosse Anerkennung und Lob geerntet.
Nach dem Mittagessen führte uns unsere Reise aufs Wasser. Mit dem Schiff fuhren wir auf dem Bodensee von Romanshorn nach Rohrschach. Auf der Fahrt glitt das Schiff ruhig vorwärts, während wir am Himmel heftige Stürme beob-achten konnten . Bald waren dunkle, verschieden schichtige Wolken zu erblicken, bald riss der Himmel wieder auf und erstrahlte in einem leuchtenden blau. Nebenbei gab es Kaffee und für diejenigen, die noch mochten, Kuchen.
Von Rorschach aus wurden wir bequem mit dem Car zurück nach Oerlikon gefahren. Glücklich und dankbar wieder gut nach Hause gekommen zu sein, werden wir den Ausflug in guter Erinnerung behalten.
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Am Samstag den 26. Oktober 2013 machten wir unsern Kirchenchor-Ausflug. Wir fuhren mit einem ganz neuen Hans Meier Car nach Engelberg. Der erste Halt war im Herrenhaus in Grafenort. Der markante Bau diente von Anfang an als Talresidenz und Erholungs-stätte für Abt und Konvent aus Engelberg, als Herberge für vornehme Reisende, sowie als Korndiele, Sust und Warenumschlagplatz. Vor Ort führte uns eine Frau Ida Knobel durch die Geschichte des Hauses in einem perfekten Nidwaldner Dialekt, nebst ihrem grossen Wissen, war es ein Ohrenschmaus ihr zu zuhören. Das Mittagessen folgte im Hotel Waldegg in Engelberg, hier wurden wir kulinarisch verwöhnt.
Der Höhepunkt allerdings war die Führung durchs Kloster mit Pater Guido Koch (Prior und Bibliothekar). Beeindruckt und in Erinnerung bleibend werden uns die feinen Holz Intarsien im Zimmer der 7 Weis-heiten und die schönen Schriften aus der Gründungszeit im Jahre 1120 der Stifts-Bibliothek, sein. Zur Zeit lehren 5 Paters in der Stiftschule und 30 Mönche sind noch im Kloster. Am Ende der Führung, was sehr aussergewöhnlich ist, durfte unser Organist Martin Grzelak auf der Orgel spielen.
Nach der Klosterbesichtigung schlenderten die einen gemütlich durchs Dorf die andern wurden vom Carchauffeur, bis zum Restaurant zur alten Post gefahren. Gestärkt traten wir die Heimreise ohne Stau, an. Wir fuhren durch die schöne Herbstlandschaft, in den dämmernden Abend nach Hause.
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Bei herrlichem Wetter startete der Kirchenchor von Oerlikon, am 12. August 2012 in Richtung Interlaken. Am HB traten auch Anny Bachmann, Maria Meyer und Germaine Neininger zu uns. Wir freuten uns auf unseren Ausflug, eine gemütliche Bahnfahrt, ein gemeinsames Mittagessen im Hotel Sonne Matten, die Tell Aufführung von Friederich von Schiller mit der Musik Gioachino Rossini, dann nochmals einen kleinen Stärkungstrunk in der Sonne vor der Rückfahrt mit der Bahn nach Hause. Einen ganzen Tag, um zu plaudern, gemeinsam zu geniessen und uns näher zu kommen.
Die Tell-Aufführungen, welche dieses Jahr das 100-jährige Jubiläum feiern dürfen, haben an ihrer Spontanität und ihrer Überzeugungskraft nichts verloren. Das Stück entführt manch Schweizer in die Wiege der Eidgenossenschaft und lässt manch Schweizer-Herz mit Arnold von Melchtal, Walter Fürst und Werner Stauffacher solidarisch schlagen.
Mit Staunen stellt man fest, wie manches Sprichwort aus diesem Text entspringt, z.B. Die Axt im Hause erspart den Zimmermann; Hilf Dir selbst so hilft Dir Gott; Der Apfel fällt nicht weit vom Baum; Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen usw.
Die Solidarität in der Not springt aufs Publikum über, kurz die Überzeugungskraft der Schauspieler begeistert die Zuschauer.
Mit schönen Erinnerungen bepackt traten wir am Abend glücklich die gemütliche Heimfahrt nach Zürich an liessen nochmals Eiger, Mönch und Jungfrau vor unsern Augen vorbei ziehen und genossen die leise einschleichende Abendstimmung.
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Am 14. Juli 2010 fanden wir uns um 8:45 im Bahnhof Oerlikon auf Gleis 4 ein. Bei prächtigem Wetter und voller Erwartungen auf den gemeinsamen Ausflug fuhren wir fröhlich nach Bern.
Unser Ziel war, die viel besuchte Ausstellung von Albert Anker zu besichtigen. Der kurze Weg vom Bahnhof Bern bis zum Kunstmuseum, etwa 500m, führte beim einen oder dem anderen zu Schweissausbrüchen. Die Sonne, zur Gutmachung des schlechten Juni's, zeigte sich von der besten Seite und brannte heiss auf den Asphalt. Im klimatisierten Kunstmuseum nahmen wir einen stärkenden Kaffee mit Gipfeli ein. Unter fachkundiger, guter Führung durch Frau Moser lernten wir Albert Anker 1831 - 1910 nicht nur als Künstler, sondern auch als Menschen, näher kennen. Die Kindermotive in hellen, luftigen Schulzimmern, mit bürgerlichen sowie ländlichen Kindern zeugten vom neuen Zeitgeist der Philosophie von Pestalozzi, Rousseau und Fröbel. Die Zeit zerrann im Nu. Aus der geplanten einstündigen Führung wurden 1½ Stunden. Gerne hätten wir noch mehr gehört. Um die kunstvollen Aquarelle und Fayence-Arbeiten anzuschauen, blieb uns nur noch kurze Zeit. Frau Moser gelang, durch die interessante Führung unsere Neugierde zu wecken, uns noch mehr mit Albert Anker zu befassen und eventuell auch das Wohnhaus in Ins, im Berner Seeland, zu besuchen.
Nach der Ausstellung begaben wir uns, etwas hungrig auf den Weg zur nächsten Tram-Haltestelle. Vom Bärenplatz fuhren wir mit Tram Nr. 9 bequem über die lange Kornhausbrücke zum Kursaal Bern.
Die sommerliche Hitze war noch angestiegen.
Im klimatisierten Saal Mikado wurden wir erwartet. Der festlich gedeckte Tisch und die einmalige Aussicht auf die Aare sowie die Dächer der Altstadt erfreuten uns. Nach einem kurzen Gebet durch Herrn Pfarrer Peter Amgwerd genossen wir das feine und gemütlichen Mittagessen. Nun wäre eigentlich der Besuch des neuen Bärengrabens auf dem Programm gestanden.
Bei dieser gleisenden Hitze reizte dieser Plan niemanden mehr. Die Mehrheit der Teilnehmer zog einen gemütlichen Rückzug Richtung Bahnhof dem Bärengraben vor. Nur einige wenige tapfere Teilnehmer besuchten den Bundesplatz und dessen Umgebung. Die Zeit bis zur Abfahrt der Bahn zurück nach Oerlikon verbrachten wir, Kühlung suchend, in der Heilig Geist Kirche in der Nähe des Bahnhofs. Ein Sehbehinderter spielte auf seiner Mundharmonika schöne bekannte Weisen und brachte uns in die nötige Andachtsstimmung.
Während die Aussentemperatur an der Sonne auf 40° kletterte, fuhren wir im angenehm kühlen Wagon wieder, mit Umsteigen in Zürich HB, zurück nach Oerlikon.
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Wir haben nach der kleinen Kaffee mit Gipfeli Stärkung, uns durch das hervorragende Gustav Mahler Jugendorchester im KKL Luzern verwöhnen lassen.
Wir hörten die Werke von| G. Ligeti | „Atmosphères” für grosses Orchester |
| R. Wagner | „Wesendonk-Lieder” |
| R. Strauss | „Also sprach Zarathustra” |
Dank dem schönen Wetter trafen wir uns nach dem Konzert auf der Dach-Terrasse des KKL's. Wir waren vom einzigartigen und für Luzern typischen Panorama begeistert.
Unsern Hunger stillten wir um 14.15 Uhr im ehrwürdigen Zunfthaus zur Pfistern. Die Gaumenfreude animierte uns zu Gedankenaustauschen, plaudern und lachen. Nachmittags konnte nun jeder nach Lust und Laune entscheiden, was er weiter unternehmen wollte, z.B. die Jesuitenkirche und oder die Franziskanerkirche besuchen, am Quai entlang flanieren, auf die Museggtürme steigen usw.
Kurz wir haben den gemeinsamen Tag in Luzern genossen, welcher für manche Teilnehmer viel zu schnell zu Ende ging.
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Nach einem intensiven Probentag am Samstag, an welchem wir zusammen mit den Chor von St. Gallus die Paukenmesse von J. Haydn für den Bettag probten, ging es zur Erholung am Sonntag, 31.08.2008 auf die Chorreise. In diesem Jahr standen Kirchenfenster des Juras auf dem Programm, schliesslich ist die Architektur (und damit auch Fenster) eine andere Form des Gotteslobes, welches wir als Kirchenchor auf musikalischem Wege tun.
Auf dem Programm standen die Kirchen St. Peter und Paul in Pleigne, St. Sixte in Courtelle, Saint-Germain d'Auxerre zu Courfaivre und in Soubay St. Valbert. Die Fenster sind in den Jahren 1953 - 1966 im Zuge von Modernisierungen eingesetzt worden. Auf den ersten Blick erinnerten manche Fenster an das Chaos bei der ersten Probe zur Paukenmesse, doch, wie in der Musik durch das Proben, so kam hier durch die fachkundige Erklärung durch Frau Maeder schnell Ordnung in das scheinbare Tohuwabohu.An dieser Stelle sei ein Dankeschön an Brigtte Spaenhauer für die Organisation der interessanten Reise ausgesprochen.
Eine Auswahl der schönsten Bilder findet sich hier: Chorreise 2008Zu Laetare gibt es gleich zwei Gründe der Freude: neben dem liturgisch vorgeschriebenen freuen wir uns,
dass Peter Klarer seit nunmehr 25 Jahren unseren Chor leitet.
Darauf möchten wir anstossen: am Sonntag, 02. März 2008 nach dem Gottesdienst im Pfarreisaal findet ein Apero zu diesem Anlass statt.
Nach Überquerung des Bodensees mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg geht die Reise im Car
fröhlich durch das vielfältige Oberschwaben. In Ulm angekommen, ist vor dem Orgelkonzert im Münster
noch Zeit für einen Rundgang über den Markt. Zur "Orgelmusik am Mittag" beeindruckt uns die Mächtigkeit der
großen Walckerorgel, auf der u.a. ein Werk von A. Guilmant gespielt wird. Anschließend ist Zeit für einen Imbiss,
bevor es an die Stadtführung geht. Es wäre müssig, alle Details hier wiedergeben zu wollen, deswegen hier nur
einige Stichpunkte: mittelalterliches Stadtzentrum und moderner Wiederaufbau, Münster mit höchstem Kirchturm
Deutschlands, Fischer- und Gerberviertel, Geburtsstadt Albert Einsteins.
Anschließend bringt uns Herr Holenstein, der Chauffeur, zu den Opernfestspielen in Heidenheim, wo wir eine brilliante Aufführung von "Die Entführung
aus dem Serail" genießen dürfen.